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neu im Kino

Die neuesten Nachrichten zu Filmen
  1. Bei RTL kommt die Liebe definitiv nicht zu kurz. Eine neue Kuppelshow steht in den Startlöchern. Diesmal sollen Künstler aus dem Schlagerbereich unter die Haube kommen. 

    Wer fröhliche oder traurige Lieder über die Liebe oder deren Abwesenheit singt, muss nicht automatisch in einer glücklichen Partnerschaft leben. Singles aus dem Business bekommen jetzt von RTL eine grandiose Chance, sich und ihre Musik zu promoten und dabei auch noch einen neuen Partner zu finden.

    Wann startet Schlager sucht Liebe auf RTL?

    In gar nicht allzu ferner Zukunft könnt ihr das neue Format schon auf seine Unterhaltungstauglichkeit prüfen. Ab dem 16. Juni 2019 startet die lineare Ausstrahlung der sechs Folgen der ersten Staffel im TV ab 19:05 Uhr. Anschließend könnt ihr euch immer sonntags abends um diese Zeit über die Fortschritte der eventuellen Paarungen informieren.

    Wer moderiert die Show?

    Beatrice Egli kommt aus der Schweiz und hat die zehnte Staffel Deutschland sucht den Superstar gewonnen. Seitdem hat sie tatsächlich eine Karriere im Musikgeschäft im Bereich Schlager gemacht und war unzählige Male im TV zu sehen. Sie kennt sich also bestens mit der Materie aus und wird uns sicherlich mit einer charmanten und kurzweiligen Moderation beglücken.

    Wie funktioniert das Format?

    Die Kandidaten aus der Schlagerwelt durften sich aus etlichen Bewerbungen zwei potenzielle neue Partner aussuchen. Diese laden sie zu sich nach Hause ein und dann mal gucken, oder? Ein wenig wie Bauer sucht Frau, nur mit Schlagern. Mehr wissen wir noch nicht.

    Wer sind die Singles der ersten Staffel Schlager sucht Glück?

    Die Sendung steht und fällt mit den zur Wahl stehenden Sängern und Sängerinnen. Wer sich im Schlager-Business auskennt, hat die Namen sicher schon gehört. Wir mussten sie alle recherchieren.

    Marion Möhlich alias Marry

    Sie hat den Ballermann-Award nicht nur einmal, sondern 2016, 2017, 2018 und 2019 gewonnen. Ihre erste Single Ohne Dich kam 2005 auf den Markt. Das Lied war ein Cover des Songs, der im Original von der Münchener Freiheit stammt. In jedem Fall scheint sie eine Stimmungskanone zu sein.

    Tim Toupet

    Der Mann ist auch als der singende Friseur bekannt, denn er ist ein Friseurmeister. Sein Salon ist in Pulheim und heißt Hair Concept. Spätestens jetzt sollten bei euch die Glocken läuten, denn bekannt wurde er mit dem Song Du hast die Haare schön. Ebenfalls ein Hit, der durch das Dschungelcamp 2008 zu noch größerer Bekanntheit kam, war Ich bin ein Döner.

    Oliver Frank

    Er erblickte das Licht der Welt in Göttingen und erstrahlte ab 1985 am deutschen Schlagerhimmel. Er hat unzählige Alben veröffentlicht und 1994 wählten ihn die Leser der WAZ zum beliebtesten Schlagersänger. Aber auch heute ist er noch im Geschäft und hat viele Auftritte, wie sein Facebook-Profil und seine Website verraten.

    Helmut Schierz Hütten-Helmut

    Hier sind wir aktuell noch ratlos, denn seine Website ist nicht aufzurufen, einen Wikipedia-Artikel haben wir nicht entdeckt und sein Facebook-Profil verrät nicht allzu viele Informationen. Wir lassen es an dieser Stelle darauf beruhen und suchen noch ein wenig weiter…

    Denny Schulze Denny Fabian

    Er arbeitet als Sänger, Musikproduzent, Filmproduzent und Komponist. Ungefähr 60 Tonträger hat er produziert und 300 Titel für andere Künstler komponiert. Sein Label heißt Pulsschlag Music. Außerdem produziert er Musikvideos, die auf Goldstar TV oder Gute Laune TV zu sehen sind. Natürlich macht er auch Videos für seine eigene Musik und eins davon seht ihr hier:

    Gerda Gabriel

    Sie singt Schlager und auch Volksmusik. Ihr letztes Album ist von 2010 und heißt .

    Tom Andi von Neon

    Beide sind bekannt als Band Neon und auf ihrer Website teilen sie viele Informationen mit euch. 2016 haben sie beim großen Finale der Ole-Tour erstmals ihren Hit In dieser Nacht auf Schalke performt. Mehr seht ihr im Video:

  2. Disney das sind knallbunte Farben, Figuren, die dem Kindchen-Schema folgend riesige Augen haben und lustige Lieder, die alt und jung zum Singen bringen. Doch Disney widmet sich auch den dunklen Seiten des Lebens und so quietschbunt wie Fröhlichkeit dargestellt wird, erscheinen Tod, Trauer und Verzweiflung besonders düster. Erwachsene sind an solche Tonwechsel vielleicht eher gewöhnt wobei wir zugeben müssen, dass uns Disneys dunkle Seiten auch heute noch ganz schön mitnehmen. Bei Kindern sieht die Sache aber etwas anders aus das gewaltsame Dahinscheiden eines Elternteils bedient hier gewissermaßen eine Urangst und so kann man wohl einigen Disney-Filmen eine recht traumatisierende Wirkung bescheinigen (wie selbst Studien belegen). Wollt ihr euch also in die Kindheit (nicht unbedingt im positiven Sinne) zurückversetzen lassen, haben wir hier für euch eine Reihe besonders schlimmer Disney-Tode zusammengestellt.

  3. Brandon Stark alias „Der dreiäugige Rabe“ sorgte im Finale von Game of Thrones für die wohl größte Überraschung. Wir erklären euch, was es damit auf sich hat.

    Achtung: Es folgen Spoiler für das Ende von Game of Thrones!

    Zuschauer haben sich jahrelang gefragt, wer am Ende von Game of Thrones auf dem Eisernen Thron sitzen würde. Eine populäre Theorie erfüllte sich immerhin: Der Drache Drogon zerschmolz den blutig umkämpften Stuhl. Dennoch wurde ein neuer Herrscher der jetzt Sechs Königslande gewählt und den hatte wohl kaum jemand auf dem Zettel. Bran Stark alias der Dreiäugige Rabe (Isaac Hempstead-Wright) wurde von den Lords und Ladies von Westeros zum neuen Regenten gewählt.

    Als Unterstützung kann Bran dabei auf einen Rat von fast ausschließlich rechtschaffenden und fähigen Personen bauen. Ser Davos (Liam Cunningham), Ser Brienne (Gwendoline Christie) und Samwell Tarly (John Bradley) fielen von Anfang an als moralisch integere Charaktere auf. Tyrion (Peter Dinklage) hat als Hand zwar eine etwas gemischte Erfolgsgeschichte, bei seiner Aufrichtigkeit dürfte jedoch keinerlei Zweifel bestehen. Die könnten allenfalls bei Bronn (Jerome Flynn) angebracht sein, doch auch der ehemalige Söldner ist definitiv kein machthungriger Strippenzieher oder Psychopath. Bran kann damit erstmals in der Geschichte von Game of Thrones auf einen Rat blicken, der wohl nicht in seinem Rücken die eigenen Interessen verfolgt und aus anständigen Persönlichkeiten besteht. Zumal diese Bran bei seinen teilweise mangelnden sozialen Fähigkeiten perfekt unterstützen und seine Entscheidungen dem Volk entsprechend präsentieren können.

    Die Saat für die Bran-Überraschung legte Game of Thrones bereits vor einigen Folgen. Dort warf Varys (Conleth Hill) in Anwesenheit von Tyrion die Theorie in den Raum, dass der beste Herrscher jemand sei, der gar nicht herrschen wolle. Es war kein Zufall, dass Bran zuvor Tyrion eröffnet hatte, dass er kein Verlangen in jeglicher Hinsicht mehr spüre, seit er der Dreiäugige Rabe ist.

    Wie die Fans die letzte Folge von Game of Thrones fanden, erfahrt ihr hier:

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    Entsprechend erscheint Bran für Tyrion die perfekte Wahl zu sein, denn er vereint das größte Wissen von allen und hat im Gegensatz zu den sonstigen Herrschern keine eigenen Machtansprüche. Dieser Argumentation folgend ernennen ihn die Anwesenden zum neuen Regenten, dessen Nachfolger ebenfalls per Wahl bestimmt werden soll.

    Weitere spannende Game of Thrones-Themen findet ihr bei unseren Kollegen:

    Kann Bran in die Zukunft sehen?

    Aber stimmt das wirklich? Hat Bran als Dreiäugiger Rabe keinerlei Begehren mehr, wie es öfter behauptet wurde?

    Im Finale fragt ihn Tyrion, ob Bran die Krone tragen würde, sollte er gewählt werden. Der erwidert daraufhin: Hätte ich sonst den ganzen Weg auf mich genommen?. War das also die ganze Zeit sein Plan? Die Aussage legt nahe, dass Bran dank seiner Fähigkeiten wusste, was Tyrion vorhat. Was uns direkt zu einer anderen Frage bringt: Kann Bran in die Zukunft sehen?

    Dass die Vergangenheit ein größtenteils offenes Buch für ihn ist, hat die Serie mehrfach etabliert. Mit dem Blick in die andere Richtung verhält es sich ein wenig kniffliger. Bran hatte definitiv prophetische Vision, so sah er in Staffel 6 die Explosion der Großen Septe von Baelor, bevor sie passierte und auch den Schatten eines Drachen über Königsmund.

    In den Büchern wird der Dreiäugige Rabe als der letzte Grünseher der Kinder des Waldes bezeichnet. Grünseher können in die Vergangenheit blicken, aber in der Form von Träumen und Visionen auch in die Zukunft, wozu auch Jojen Reet (Thomas Brodie-Sangster) fähig war. Die genauen Kräfte von Bran etablierte Game of Thrones leider nicht. Es spricht jedoch einiges dafür, dass Bran zumindest gewisse Facetten der Zukunft erhaschen kann. Wusste der Dreiäugige Rabe also von Anfang an, wie die Geschichte wohl ausgehen wird? Das passive Verhalten von Bran spricht dafür. Im Finale entschuldigt sich Jon beispielsweise bei Bran, dass er ihn nicht beschützen konnte. Der erwidert nur, dass Jon dort war, wo er sein sollte.

    Über Bran hinaus stecken die Serie und die Bücher voller wichtiger Prophezeiungen:

    Game of Thrones: Die 9 wichtigsten Prophezeiungen aus Serie und Buch

    Der Dreiäugige Rabe wusste wohl schon immer, was aus ihm und Bran wird

    Das Schicksal als Konzept überzeugt den Dreiäugigen Raben also anscheinend und das war wohl schon immer so. In seiner alten Form blickte er seinem Tod ziemlich entspannt entgegen, genauso griff er nicht ein, als Bran sich in Hodor (Kristian Nairn) wargte und damit dessen Ableben provozierte. Da der Dreiäugige Rabe Bran mit der Hilfe von Träumen zu sich rief, können wir davon ausgehen, dass er sein Schicksal kannte und um die besondere Rolle des Jungen wusste. Entsprechend griff er anschließend lediglich noch als Korrektiv ein, damit sich die Dinge so entfalten, wie er es in der Zukunft gesehen hat.

    Dass der Dreiäugige Rabe von Anfang an anscheinend gewusst hat, dass er der Herrscher von Westeros wird, bedeutet aber nicht, dass er es darauf angelegt hat. Zu Tyrion meint Bran selbst nach seinem Einverständnis, dass er nicht König werden wolle. Da uns die Serie keinen Anlass gegeben hat, hinter Brans neuer Persönlichkeit einen meisterhaften Manipulator mit bösen Absichten zu vermuten, gehen wir davon aus, dass dies stimmt. Doch obwohl er den Titel nicht will, ist er wohl dennoch davon überzeugt, dass dies die richtige Wahl und sein Schicksal ist. Tyrions Argumente sind am Ende des Tages durchaus überzeugend: Bran als Dreiäugiger Rabe ist der fähigste, weil weiseste Herrscher für Westeros.

    Kann euer Game of Thrones-Wissen mit dem von Bran mithalten? Testet euch hier:

    „Game of Thrones“-Quiz: Wie sind diese 36 Charaktere gestorben? (Spoiler!)

     

  4. Jons Ende in Game of Thrones hat einige Zuschauer überrascht. Der Herr der Ringe-Fans hätten sein Schicksal schon seit Jahren kennen können, denn die Parallelen zwischen den Fantasy-Sagen sind erstaunlich.

    Achtung: Es folgen Spoiler über das Ende von Game of Thrones!

    Zusammenfassung: Jons Ende in Game of Thrones

    Jon Schnee (Kit Harington) hatte es im großen Finale von Game of Thrones wahrlich nicht leicht. Nachdem Daenerys (Emilia Clarke) in der vorherigen Folge Königsmund abgefackelt hatte, musste er zwangsläufig einsehen, dass seine Tante/Königin/Geliebte nicht auf dem Eisernen Thron sitzen bleiben kann.

    Entsprechend erstach er sie, nachdem sich die beiden ein letztes Mal geküsst hatten. Jon wurde anschließend gefangengenommen und letztlich von einem Rat der noblen Herren und Damen aus Westeros zu einem Leben an der Mauer verbannt. Einen tränenreichen Abschied von seiner Stark-Verwandtschaft später fand er sich bei der Nachtwache wieder, wo seine Geschichte in Game of Thrones mehr oder weniger begann.

    Zum Glück für Jon warteten dort einige freundliche Gesichter auf ihn, namentlich Tormund (Kristofer Hivju) und sein Schattenwolf Geist, dem er endlich die verdiente Streicheleinheit gönnte. Ob Jon wieder zum Lord Kommandanten der Nachtwache ernannt wurde, ließ das Finale offen. Allerdings stellte er sich in durchaus erhabener Art auf das Podest vor den versammelten Mitgliedern der Nachtwache und den Wildlingen in der Schwarzen Festung. Sollte dem so sein, wäre er der 1.000 Lord Kommandant der Nachtwache.

    Dort endet sein Abenteuer aber noch nicht. In den letzten Einstellungen sehen wir Jon, der sich mit Geist, Tormund und den restlichen Wildlingen jenseits der Mauer begibt. Dort suchen die Wildlinge vermutlich eine neue Heimat für sich. Ob Jon bei ihnen bleibt oder zur Nachtwache zurückkehrt, wird ebenfalls offengelassen. Tormund meinte aber wohl nicht ohne Grund in Folge 4 von Staffel 8, dass Jon den echten Norden in sich habe.

    Welche Anspielungen sich im Finale versteckt haben, erfahrt ihr hier:

    „Game of Thrones“: 28 Easter Eggs, die im Serienfinale zu finden sind

    Game of Thrones teilt viele Parallelen mit Der Herr der Ringe

    Jons Ende dürfte einige Zuschauer überrascht und eventuell sogar enttäuscht haben. Nach dem Tod von Ned (Sean Bean) und Robb (Richard Madden) schien Jon der typische Held eines Fantasy-Abenteuers zu sein, der am Ende als gerechter Herrscher auf dem Eisernen Thron landen könnte. Selbst der Tod konnte ihn nicht stoppen, er blieb stets rechtschaffen und spätestens nach dem düsteren Wandel von Daenerys schien er der perfekte Kandidat zu sein. Dabei hätte uns ein in Blick in Der Herr der Ringe schon vor Jahren sagen können, dass dieses Schicksal nicht für Jon bestimmt war.

    Game of Thrones-Schöpfer George R. R. Martin hat nie einen Hehl aus seiner Liebe und Achtung für die Bücher von J. R. R. Tolkien gemacht. Angesprochen auf das Ende seiner eigenen Fantasy-Saga meinte er 2015, dass er es liebe, wie Tolkien seine Geschichte beendet hat. Es endet mit einem Sieg, aber es ist ein bittersüßer Sieg. Frodo wird nie mehr der Alte sein und er geht in die Unsterblichen Lande und die anderen leben ihre Leben weiter. Anschließend merkte Martin an, dass er für sein Werk eine ähnliche Richtung anstrebe. Das meinte er durchaus auch so: Es gibt eine fantastische Bedrohung (Die Weißen Wanderer / Sauron), einen besten Freund namens Sam (Samwell Tarly / Samweis Gamdschie), das Buch, in dem die Geschichte niedergeschrieben ist, taucht auf (Das Lied von Eis und Feuer / Hin und wieder zurück) und einige Ähnlichkeiten mehr.

    Weitere interessante Game of Thrones-Artikel von unseren Kollegen findet ihr hier:

    Darum ist Jon der Frodo in Game of Thrones

    Zudem sind die Parallelen zwischen Frodos Schicksal in Der Herr der Ringe und dem von Jon in Game of Thrones bei genauerer Betrachtung erstaunlich. Frodo trug in Die Gefährten auf der Wetterspitze eine schlimme Verletzung davon, die ihn beinahe das Leben kostete und von der er sich nie vollständig erholte. Die Narbe von dieser Stichwunde ist weiterhin deutlich zu sehen und er spürte die Auswirkungen auch am Ende seiner Reise noch.

    Bei Jon fällt dieser Punkt wesentlich drastischer aus: Im Finale von Staffel 5 wird er als Lordkommandant von der Nachtwache erstochen und später wieder zum Leben erweckt. Die Wunden von diesem Hinterhalt sind einige Zeit danach eindeutig erkennbar und offensichtlich spürt er sie noch immer. Als Tormund ihm in Folge 4 von Staffel 8 freudetrunken auf die Brust schlägt, zuckt Jon merklich zusammen und reibt sich anschließend ein wenig nachdenklich über eine der Stellen, an der ein Messer in seinen Körper gerammt wurde.

    Game of Thrones hat uns nicht explizit gezeigt, dass sich Jon charakterlich durch seinen Tod verändert hat, auch wenn er sicherlich etwas melancholischer wirkt. Laut Beric Dondarrion (Richard Dormer) soll aber ein Teil der Seele zurückbleiben, wenn man aus dem Reich der Toten wiederkehrt. Wir können erwarten, dass George R. R. Martin mit seinen Büchern auch diesen Aspekt stärker ausleuchten wird, schließlich kann er den Leser dort am Gedankenprozess von Jon teilhaben lassen.

    Das Ende selbst gleicht dem von Frodo ebenfalls. Nachdem Jon seine Pflicht erfüllt hat, verabschiedet er sich ins Exil in den echten Norden. Frodo seinerseits brach in die Unsterblichen Lande auf, wo er seinen Lebensabend verbrachte. In beiden Fällen leben die anderen Personen ihre Leben ohne den Helden schlicht weiter.

    Selbst der Abschied wirkt in der Serie von Der Herr der Ringe inspiriert. Jon sagt seiner Familie an einem Pier Lebewohl, bevor er auf ein Boot steigt und auf Nimmerwiedersehen davonfährt. Bei Frodo lief es nahezu identisch ab, er verabschiedete sich in den Grauen Anfurten von seinen Freunden und ging anschließend an Bord eines Schiffes, um in den Sonnenuntergang zu segeln.

    Wer Jons Schicksal mit dem von wichtigen Figuren aus anderen Fantasy-Geschichten verglichen hat, lag also nicht falsch. Jon war nur nicht der Aragorn der Geschichte, der als ruhmreicher Krieger und wahrer Thronfolger am Ende seiner Bestimmung folgt und zum Herrscher gekrönt wird. Jon ist Frodo, der nach einem harten Kampf und persönlichen Verlusten am Ende in ein fernes Land geht.

    Nicht nur das haben viele Zuschauer falsch verstanden:

    „Game of Thrones“: 10 Dinge, die viele Zuschauer falsch verstanden haben
  5. Am 23. Mai 2019 schlägt sich Keanu Reeves in John Wick: Kapitel 3 durch die deutschen Kinos. Die Zukunft des Action-Franchise steht bereits fest. Studio Lionsgate hat einen vierten Teil angekündigt. Wir geben euch erste Informationen zur Fortsetzung.

    John Wick: Kapitel 3 feierte in den USA schon vor einer Woche Premiere. Dort verbuchte der dritte Teil am Startwochenende das beste Einspielergebnis der Reihe und verdrängte damit Avengers: Endgame vom ersten Platz der Kinocharts.

    Die schnelle Ankündigung dürfte Kenner wenig überraschen. John Wick hat sich in den letzten Jahren zu den beliebtesten Action-Reihen im Mainstream-Bereich aufgeschwungen, auch wenn sie an den Kinokassen noch nicht an Fast and the Furious oder Mission Impossible heranreicht.

    Dabei sollte man bedenken, dass John Wick zu den wenigen Action-Reihen gehört, die noch eine FSK ab 18 Jahren pflegen. Das Einspielergebnis muss deshalb in Relation zu der eingeschränkten Zielgruppe betrachtet werden, was den Erfolg von John Wick: Kapitel 3 noch beachtlicher macht.

    Actionfilme 2019: Trailer, Handlung und erste Bilder

    John Wick 4: Der Regisseur denkt nicht ans Aufhören

    In einem Interview mit comingsoon.net diskutiert Regisseur Chad Stahelski die Zukunft der Reihe: Keanu und ich haben unzählige Ideen. Es ist eine spannende Welt, in der ich den Rest meiner Karriere verbringen könnte – solange die Menschen die Filme mögen und mehr sehen wollen. Ich kann mir schlimmere Arten vorstellen, seine Karriere zu verbringen. Lasst das Publikum entscheiden.

    Im selben Interview kommentiert er die TV-Serie The Continental, die im Film-Universum spielt und auf Starz laufen wird: Keanu und ich haben uns zusammengesetzt, um die kreativen Elemente festzulegen, die John Wick besonders machen und die wir gerne in der Serie hätten. Lionsgate ist in die Produktion voll involviert.

    The Continental wird im titelgebenden Hotel in New York spielen. Keanu Reeves übernimmt leider nicht die Hauptrolle, stattdessen stellt die Serie neue Killer ins Zentrum.

    So geht es nach dem Ende weiter voraussichtlicher Kinostart (Spoiler!)

    Wir haben John Wick 3 bereits gesichtet und können euch dementsprechend etwas zum Ende verraten. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte den Absatz überspringen. (Achtung, Spoiler!)

    Wick wird im dritten Teil vom High Table auf seinen Freund Winston (Ian McShane), Leiter des Continental-Hotels, angesetzt. Wick weigert sich am Ende, den Auftrag auszuführen, und hilft Winston und Charon (Lance Reddick) stattdessen bei der Verteidigung des Hotels. Ein großer Fehler, wie sich herausstellt.

    Winston hintergeht Wick am Ende, um seine Macht über das Continental zu sichern. Wick wird von ihm angeschossen und fällt mehrere Stockwerke in den Abgrund. Winston und die Schiedsrichterin (Asia Kate Dillon) glauben, dass Wick tot ist, doch auch sie haben sich getäuscht.

    Wick wird schwer verletzt vom Tick Tock Mann aufgelesen und zum Bowery King (Laurence Fishburne) gebracht. Der König will ebenfalls mit dem Rat abrechnen, da er als Bestrafung von Zero (Mark Dacascos) siebenmal  mit einem Schwert aufgeschlitzt wurde. Er fragt Wick, ob er wütend auf den High Table sei, was dieser bejaht. So endet der dritte Teil. Eine Post-Credit-Szene gibt es nicht.

    John Wick 4 wird wahrscheinlich davon handeln, wie die beiden einen Krieg gegen den High Table und ihre Mitglieder anzetteln. Vielleicht wird Wick auch persönliche Rache an Winston üben. Matrix-Fans werden sich über die Konstellation besonders freuen, da Laurence Fishburn und Keanue Reeves bereits dort als kultiges Duo unterwegs waren.

    Was den Kinostart angeht, solltet ihr mit mindestens zwei bis drei Jahren Wartezeit rechnen. John Wick 4 könnte frühestens 2021 in die Kinos kommen. Lionsgate hat noch keinen angestrebten Termin verkündet. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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