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Wassermangel und große Hitze bringen Gregor Gysi ins Schwitzen!

on Dienstag, 06 September 2016.

Ein kleines Resümee zu Let´s talk about... die rote Liste der Kultur

Wassermangel und große Hitze bringen Gregor Gysi ins Schwitzen!
© KiezEuleBerlin (H.-J-Kohbow)

Na was war denn da los? Menschen mit roten Protestschildern, saßen an weiß eingedeckten Tischen, in der Filmbühne am Steinplatz.

„Theater, Theater der Vorhang geht auf!“ – hallte es aus den Lautsprechern. Fünf Personen betraten die Bühne und Walburga Reader (Moderation/Schauspielerin) begrüßte ganz herzlich zu „Let´s talk about…Die rote Liste – Kultur“. Links von ihr saßen Janina Witthuhn (Veranstalterin/Kulturschaffende) und Dr. Gregor Gysi (MdB Linke). Rechts von ihr nahmen Platz, Wolfgang Rumpf (Intendant Berliner Kriminaltheater) und Ulrike Bliefert (Schauspielerin/Autorin). Die vier Gäste tauschten sich mit durchweg idealistischer Stimmung, wohlwollend über das aktuelle Kulturgeschehen aus. Frau Bliefert ganz beschaulich und liebenswert, ergänzte ihre Unterlagen. Frau Reader steuerte das „Schiff“. Frau Witthuhn, die stellvertretend für das Stadttheater in Köpenick sprach, konnte sich als „Küken“ behaupten. Während Herr Gysi sich die belegten Brote schmecken ließ, versuchte Herr Rumpf mit etwas gedämpfter Miene, ihn mit Fragen zu irritieren. Natürlich vergebens. „Was passiert mit den Geldern?“, „Wer entscheidet über die Subventionen?“, „Warum nur müssen viele kleine Theater schließen?“ usw.. Die rote Liste ist lang und die Fragen ebenfalls. Neben der Gesellschaftskritik, bekam es auch die Politik zu hören. Gefordert wurden neben einer politischen Veränderung und Durchbrechung von Denkstrukturen, auch eine Anpassung der Sozialtarife und Kooperationen unter den Theatern. Eine Idee die vielleicht ausbaufähig wäre? Die Talkrunde war heiß. Herr Gysi musste sich seines Sakkos entledigen und die Wasserkaraffen aufgefüllt werden. Stichwörter reichten aus, so dass sich die Fünf witzige, als auch kritische Anekdoten aus dem Leben und Branche nur  so zuwarfen.Das Publikum stellte im Anschluss noch weitere Fragen, die ohne Kitsch und Schnörkel, sondern ungeschminkt beantwortet wurden. Und wenn man Alldem so zuhörte, ja da kann einem schon das Schwitzen kommen und das Lachen vergehen. Es fehlt an jeder Ecke an Geldern, es fehlt eine Struktur, es mangelt an den richtigen Entscheidern und natürlich an Kultur. Janina Witthuhn schloss die Runde, mit dem schönen Gleichnis der „Unendlichen Geschichte“, in der das Nichts die Fabelwesen verschlingt. „Wir müssen versuchen „Fantasien“ zu retten!“; sagt sie. Und wenn man sich die illustre Runde da vorne ansah, bekommt man fast den Eindruck, dass die zu allem bereit wären. Theatralische Verbeugung, Hand in Hand! Das war die dritte „Let´s talk about…“ - jaja das Netz vergisst nichts- und wir bleiben in freudiger Erwartung auf eine Fortsetzung.

Autor:

Hans-Jürgen Kohbow

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