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Die neuesten Nachrichten zu Filmen
  1. Marvel-Fans treibt aktuell vor allem eine Frage um: Wie geht es in Avengers 4 weiter? Avengers 3: Infinity War endete mit einem ziemlich deutlichen Cliffhanger und entsprechend gespannt blicken die Zuschauer auf die Fortsetzung. Ein angeblicher Leak will bereits jetzt enthüllt haben, was uns dort erwartet. Doch kann man all dem Glauben schenken?

    Achtung: Es folgen möglicherweise Spoiler für Avengers 4!

    Die Seite Bounding Into Comics will erfahren haben, was genau uns am 25. April 2019 in Avengers 4 erwartet. Wir verraten euch, was darin geschrieben steht, weisen aber gleich darauf hin, dass alles mit der nötigen Portion Skepsis zu betrachten ist.

    Angeblich bekommen wir es mit einem Zeitreisefilm zu tun, wie aktuell viele vermuten. Tony Stark (Robert Downey Jr.) soll die Technologie erschaffen, durch die er und seine Verbündeten durch die Zeit reisen können. Ihr Ziel: Alle Infinity-Steine vereinen, bevor Thanos (Josh Brolin) sie in seine lila Griffel bekommt.

    Um die Infinty-Steine nutzen zu können, bastelt Stark einen eigenen Infinity Gauntlet. Da dessen Macht enorm ist, fällt es an den Hulk (Mark Ruffalo), Thanos damit zu besiegen. Angeblich vertragen sich der Hulk und Bruce Banner in Avengers 4 wieder, womit sie zu Professor Hulk werden soll. Dies geschah auch in den Comics, wo beide anschließend ihre Kraft und Intelligenz teilen.

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    Captain America soll sich im Kampf gegen Thanos opfern

    Da Thanos natürlich nicht untätig rumsitzen wird, brauchen die Avengers eine eigene Armee. Diese Aufgabe fällt an Thor (Chris Hemsworth) und Captain Marvel (Brie Larson), die gemeinsam verbündete Kräfte im Universum vereinen sollen, um Thanos‘ Truppen aufzuhalten.

    Zusätzlich kommt endlich Hawkeye (Jeremy Renner) ins Spiel, den die Fans in Avengers 3: Infinity War vermisst haben. Er wird den neuen Infinity Gauntlet beschützen, während seine Freunde durch die Zeit reisen. Da Thanos‘ Armee diesen haben will, muss Hawkeye sie zurückschlagen, womit er eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Titanen spielt.

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    Bei ihrer Reise durch die Zeit laufen die Avengers Thors Hammer Mjölnir über den Weg, der in Thor 3 Tag der Entscheidung zerstört wurde. Die mächtige Waffe wird letztlich Captain America (Chris Evans) schwingen, um Thanos aufzuhalten und seinen Verbündeten die Flucht zu ermöglichen. Bei dieser heldenhaften Tat opfert Captain America sein Leben und zwar endgültig. Überhaupt sollten lediglich zwei der sechs Original-Avengers Avengers 4: Infinity War überleben. Welche es sind, lässt der angebliche Leak offen, lediglich Steve Rogers soll als sicherer Tod feststehen.

    Bei ihrer Reise durch die Zeit schreiben die Avengers viele Ereignisse um. So gelangen sie beispielsweise an den Kraftstein, bevor die Guardians of the Galaxy mit ihm zu tun haben. Dadurch hätten Star-Lord (Chris Pratt) und die restlichen Mitglieder aber auch keinen Grund, sich zu vereinen. Wie genau dies in Avengers 4 aufgelöst wird, lässt der Leak offen.

    Der Leak zu Avengers 4 hat einige entscheidende Lücken

    Ohnehin sollte man die Angaben mit der nötigen Skepsis betrachten. Bounding Into Comics brüstet sich zwar damit, den Auftritt von Red Skull (Ross Marquand) und den Tod von Gamora (Zoe Saldana) in Avengers 3: Infinity War vorausgesagt zu haben. Allerdings gab es damals bereits seit längerer Zeit entsprechende Gerüchte.

    Entsprechend liest sich auch der angeblich aktuelle Leak zu Avengers 4: Wie eine Ansammlung derzeit gängiger Gerüchte zum Film. Captain America soll sich für seine Freunde opfern, Hulk und Bruce Banner vertragen sich, es wird ein Zeitreisefilm und Hawkeye spielt eine entscheidende Rolle. All das sind angesichts von Set-Fotos, Vertragssituationen, vorhandener Gerüchte und vorherigen Entwicklungen ziemlich naheliegende Voraussagen.

    Wenn es wirklich ins Detail geht, gibt sich die Enthüllung aber erstaunlich vage. So wird nicht genau gesagt, welche Avengers neben Captain America sterben. Genauso wenig wird erklärt, wie Avengers 4 mit all den veränderten Ereignissen umgeht, die durch solch eine Zeitreise entstehen würden. Zusätzlich erscheint es doch erstaunlich, dass Marvel und Disney bei Avengers 3: Infinity War derart gut ihre Geheimnisse vor uns verborgen haben, nur damit jetzt bei Avengers 4 ein Jahr vor dem Kinostart fast alles enthüllt wird. Die nötige Portion Skepsis scheint also angebracht zu sein. Bis zur endgültigen Klarheit werden wir wohl oder übel auf den Kinostart warten müssen.

  2. Bares für Rares ist und bleibt eine der erfolgreichsten Sendungen des ZDF. Fernsehkoch Horst Lichter versammelt tagtäglich ein Millionenpublikum vor dem Fernseher und präsentiert in seiner Trödelshow neben Nippes und alten Schätzen auch echte Kuriositäten. Bereits seit fünf Jahren bleiben die Zuschauer dem oft kopierten Format treu und es werden sogar immer mehr, wie gestern ein amtlicher Rekord einmal mehr bewiesen hat.
    Fast gescheitert: So wurde Horst Lichter Moderator bei „Bares für Rares“

    Seit August 2013 steht Horst Lichter regelmäßig im Kölner Harbour Club oder im Pulheimer Walzwerk vor der Kamera und kommt dort seiner zweiten großen Leidenschaft nach: Der Fernsehkoch liebt das Trödeln und vereint bei Bares für Rares Kandidaten, Experten und Händler zu einer fröhlichen Runde. Zuerst wird geplaudert, dann eine Expertenmeinung eingeholt, bevor es zum Abschluss in den Händlerraum geht der wohl spannendste Moment für Kandidaten und Zuschauer.

    Das Feilschen um die begehrten Objekte lockt regelmäßig Millionen Zuschauer vor die TV-Bildschirme: Das Format konnte sich in wenigen Jahren zur erfolgreichsten ZDF-Daytime-Show etablieren (via ZDF). Insbesondere der gestrige Tag wird wohl in die Geschichte des Senders eingehen, denn die Trödelshow hat am Donnerstagnachmittag einen unglaublichen Rekord gebrochen.

    Horst Lichters Trödelshow knackt Zuschauerrekord

    Wie Quotenmeter berichtet, wurde sich Horst Lichter am gestrigen Tag einmal seinen Ruf mehr als Trödel- beziehungsweise Quotenkönig gerecht. Die Folge am Donnerstag, den 24. Mai, brach erneut den eigenen Quotenrekord des Formats und kam auf unglaubliche 27,5 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Insgesamt verfolgten 2,74 Millionen Zuschauer ab drei Jahren die Sendung ab 15:05 Uhr, auch in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen konnte ein beachtlicher Marktanteil von 11 Prozent verbucht werden, was sich in 0,28 Millionen Zuschauern ausdrückte.

    Bares für Rares: Alternativen zur Trödel-Show vom ZDF

    Auch die wöchentliche Nachrichtensendung heute in Europa konnte von ihrem starken Vorgänger profitieren und holte immerhin noch für 2,25 Millionen Zuschauer ins Boot, was einen immer noch sehr guten Marktanteil von 23,1 Prozent ergibt.

    Ein insgesamt erfolgreicher Tag für das ZDF, der wahre Sieger hört jedoch eindeutig auf den Namen Horst und trägt Schnauzbart. Wir können ihm nur gratulieren und hoffen, dass er das Zepter so schnell nicht wieder aus der Hand gibt oder es in Köln unter den Hammer kommt.

  3. Vernichtende Kritiken und Fans, die zum Boykott von Solo: A Star Wars Story aufrufen. Der Han-Solo-Film wird mit Sicherheit keinen Glanzstart hinlegen. Doch ist der Film wirklich so mies?

    Ein Film ohne jede Relevanz, die Entzauberung eines Mythos, eine fiese Geldmaschine, die längst ihr Herz verloren hat. So lauten die ersten Reaktionen zu Solo: A Star Wars Story. Manche Kritikpunkte sind durchaus berechtigt, andere schießen über das Ziel hinaus. Die kurze Antwort auf die Frage, ob „Solo: A Star Wars Story“ ein mieser Film ist, lautet nein. Doch es ist etwas komplizierter.

    Wer braucht schon ein Prequel?

    Meine erste Reaktion nach der Vorstellung war ein Aufatmen. Ich bin Star Wars-Fan, seitdem mein großer Bruder mir zum ersten Mal vom Millennium Falken und dem Kesselflug erzählte. Damals hatte ich die Filme noch gar nicht gesehen und keine Ahnung, was er damit überhaupt meinte. Aber in meiner Vorstellung hallten die fantastischen Begriffe nach. Als ich dann das erste Mal Star Wars sah, war ich nicht enttäuscht. Es war ein Fest. Solo: A Star Wars Story muss eine ähnliche Aufgabe bewältigen. Wer das Franchise verfolgt, hat vielleicht selbst eine Vorstellung davon, was genau der Kesselflug ist und wie Han Solo den legendären Millenium Falken erhalten hat. Die Gefahr, dass der Film nicht einhält, was die Vorstellung verspricht, ist groß. Prequels sind nicht nur die lästigste Form der Franchise-Ökonomie. Sie können einen Mythos entzaubern und das Franchise komplett zerstören.

    Wenn wir ehrlich sind, braucht es kein Han-Solo-Prequel. Hardcore-Fans kennen ohnehin alle Romane und Comics, die vom ersten Zusammentreffen zwischen Han und Chewbacca berichten. Für das restliche Publikum war Han Solo auch ohne diese Hintergrundinformationen eine stimmige Figur. Wenn man so argumentiert, muss man aber auch sagen, dass wir kein Obi-Wan-Prequel brauchen (in Arbeit), keinen Hintergrund zu den Todessternplänen brauchten (Rogue One: A Star Wars Story), eigentlich nie wissen wollten, dass die Macht ein intergalaktischer Bazillus ist (Midi-Chlorianer), dass Darth Vader ein nerviges Kind war. Und tatsächlich braucht es all diese Informationen nicht, sie sind überflüssig.

    Ähnlich überflüssig ist auch die Hintergrundgrundgeschichte von Han Solo. Wir erfahren, woher sein Nachname kommt, wie er Chewie kennenlernt, weshalb er ein gespaltenes Verhältnis zu Frauen hat und auch die schnittige Frontlücke im Millennium Falken wird erklärt. Darüber muss man nicht in Entzückung geraten. Immerhin kann man dem Film anrechnen, dass er gar nicht so tut, als wären diese Anekdoten eine große Offenbarung. Es kann in Solo keine Offenbarung geben, es ist ein Prequel — das Ende, ja sogar die Entwicklung der Figur kann man als bekannt voraussetzen. Prequels sind Nicht-Erzählungen. Dummerweise ist der Film trotzdem ziemlich unterhaltsam.

    Stimmt die Tonalität von Solo: A Star Wars Story?

    Wer die Produktionsgeschichte von Solo: A Star Wars Story, dem zweiten Anthology-Film nach Rogue One: A Star Wars Story, verfolgt hat, weiß von der Last-Minute-Entscheidung, die Regisseure Phil Lord und Christopher Miller durch Ron Howard zu ersetzen, Millionenteure Nachdrehs inklusive. Dann wurde Hauptdarsteller Alden Ehrenreich noch einmal zum Schauspielunterricht verdonnert. Nachrichten, die an Rogue One oder den missratenen Superheldenfilm Justice League denken ließen, an Ant-Man — Filme, die nicht viel geleistet haben bis auf den Mythos, irgendwo läge ein genialer Director’s Cut herum, der alles wiedergutmachen würde. In den meisten Fällen wird es diesen Director’s Cut nicht geben. Im Fall von Solo: A Star Wars Story kann man ihn sich gleich sparen. Denn ein ähnliches Debakel wie Justice League bleibt uns zum Glück erspart. Viele Köche verderben den Brei. Manchmal korrigieren sie aber die Fehler ihrer Vorgänger.

    Ein hervorragender Regisseur ist Ron Howard sicherlich nicht. Seine größten Verdienste in jüngerer Vergangenheit sind die Dan Brown-Verfilmungen Inferno und Illuminati. Apollo 13 und A Beautiful Mind liegen schon weit zurück. Als Krisenmanager wurde Howard wohl ans Set von Solo gebracht, um dem Film nicht in völligen Klamauk abdriften zu lassen. Seine Blockbuster sind funktionierende, handwerklich überzeugende Filme, die immerhin mit Stringenz punkten können. Vielleicht ist Howard für die düstere Farbgebung von Solo verantwortlich. Der Film ist blau, grau, kalt und düster, bevor es dann in die grelle Wüste geht. Der Farbgebung ist es zu verdanken, dass es einen größeren Zusammenhang gibt, der Action, Gags und Westernstimmung miteinander verbindet.

    Ob es Fans gibt, die sich schon einmal Han Solo und Chewbacca gemeinsam unter der Dusche vorgestellt haben? Vermutlich nicht. Eigentlich möchte man das nicht sehen. Trotzdem wird es im Film durchexerziert. Warum? Handelt es sich hierbei um Restszenen, die Phil Lord und Christopher Miller (22 Jump Street) gedreht hatten, bevor sie geschasst wurden? Zwischen der Action gibt es immer wieder grenzwertige Gags, die die Tonalität des Filmes komplett verschieben. Stellenweise wirkt das, als würde Disney versuchen, das Marvel-Prinzip auch auf Star Wars anzuwenden. Notwendig ist das nicht. Es widerspricht sogar dem Western-Anspruch des Filmes, denn die Witze sind größtenteils albern. Diese Szene zeigt, was aus Solo hätte werden können, wenn Ron Howard nicht das Ruder herumgerissen hätte. So schafft der Film es trotz dummer Gags, eine stimmige Atmosphäre zu erschaffen. Das größte Problem ist nicht die schwankende Tonalität des Filmes, sondern seine Geschichte.

    Lügen, betrügen, Pläne schmieden

    Han Solo wächst als Waisenkind auf dem Planeten Corellia auf. Es gibt dort nichts, außer Qi’ra (Emilia Clarke) und den Wunsch, den Schrottplaneten zu verlassen und die Galaxie zu sehen. Solo beginnt mit einem Kickstart und dem ersten Gaunerstück des Titelhelden. Solo will sich mit einer gestohlenen Ladung Hyperraum-Treibstoff Coaxium den Weg in die Freiheit schmieren. Doch Qi’ra wird von ihm getrennt. Solo schwört, zurückzukommen, um sie zu befreien. Dafür meldet er sich zuerst freiwillig zur imperialen Flugakademie.

    Natürlich kommt es anders. Han, der von Alden Ehrenreich zwar stellenweise hölzern, aber immerhin arrogant genug gespielt wird, ist überzeugt, er sei der größte Pilot des Universums. Obwohl es Hinweise und Indizien gibt, dass er es (noch) nicht ist. Er wird von der Akademie geschmissen und landet im Dreck. Dort lernt er den Wookiee Chewbacca (Joonas Suotamo) kennen und schließt sich der Gaunertruppe von Beckett (Woody Harrelson) an, die für Bösewicht Dryden Vos (Paul Bettany) einen Zug ausrauben soll.

    Der Rest der Geschichte ist vorhersehbar. Han begegnet Qi’ra wieder, die inzwischen an der Seite von Dryden Vos steht. Vertrauen kann er ihr nicht. Vertrauen kann man eigentlich keiner Figur. Jeder lügt, betrügt, schmiedet Pläne gegen die anderen und einzig Han, der noch zu naiv ist, scheint den Plot nicht zu durchschauen. Der Zuschauer aber weiß sehr wohl, wer gerade wen übers Ohr haut. Solo: A Star Wars Story wurde als Spacewestern angekündigt. Ein Zugraub, hin und wieder wechselnde Allianzen sowie die ständige Spelunken-Atmosphäre mögen das Prädikat rechtfertigen. Rau, existenzialistisch, überraschend oder gar wendungsreich ist die Geschichte allerdings nicht. Dafür bleibt sie zu einfach gestrickt.

    Was zu erwarten war: Ehrenreich ist kein Harrison Ford

    Im Vorfeld ist viel über Alden Ehrenreich berichtet worden. Harrison Ford hat mit Han Solo eine Legende geschaffen, die selbst Nicht-Star Wars-Fans kennen. Ehrenreich gewinnt der Figur vor allem ihre arrogante Seite ab. Breitbeinig und schmierig lächelnd stapft er durch die Szenerie, kommt dabei aber nicht an die verschmitzte Lockerheit Fords heran. Allerdings spielt Ehrenreich auch einen unerfahrenen Gauner. Solo lernt zu diesem Zeitpunkt noch. Seine Bluffs gehen regelmäßig nach hinten los. Wie Ehrenreichs Lächeln dabei versteinert, passt dann wieder gut zu der Figur. Trotzdem bleibt der Hauptdarsteller blass im Gegensatz zu den Nebenfiguren, die den eigentlichen Reiz der Geschichte ausmachen. Wird Han Solo dadurch entmystifiziert? Eigentlich nicht. Ein blasser Hauptdarsteller macht noch lange keinen schlechten Film. Auch Chadwick Boseman war als Black Panther eine Randfigur. Der Film wurde durch die sympathischen Nebenfiguren getragen.

    Ein ähnliches Niveau wie Black Panther erreicht Solo an keiner Stelle. Dafür sind auch die Nebenfiguren nicht überraschend genug. Sympathisch sind sie trotzdem, allen voran Hans Partner Beckett und der gönnerhafte Lando Calrissian. Der Weltraumdandy Calrissian hat einen schönen Tick für Umhänge und mit dem rebellischen Roboter L3-37 (Phoebe Waller-Bridge) einen der besten Sidekicks. Donald Glover dabei zuzuschauen, wie er seine Memoiren diktiert, macht einige hölzerne Dialoge mit Ehrenreich wieder wett. Leider leistet sich Solo auch in Bezug auf die Nebencharaktere einige Schnitzer: So wird Val (Thandie Newton), Becketts Geliebte, zu früh, zu unmotiviert geopfert. Sie hat ihrem Partner erst emotionale Tiefe verliehen.

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    Ob es auch Howard zu verdanken ist, dass Han am Ende zuerst schießt? Die große Überraschung des Filmes kommt zum Schluss. George Lucas hatte die unselige Entscheidung getroffen, das Original Krieg der Sterne“ in der digitalen Überarbeitung nachträglich zu entschärfen, indem er Han Solos Mord an Greedo in Notwehr abmilderte. Ausgerechnet Disney nimmt diese Entscheidung nun zurück und erweist sich damit als besserer Nachlassverwalter als George Lucas selbst. Das war Disney so nicht zuzutrauen: Han schießt zuerst! Dieser Moment fängt den Geist der Orginaltrilogie besser ein, als so manche Szene in Das Erwachen der Macht oder Die letzten Jedi.

    Deshalb ist Solo: A Star Wars Story sehenswert:

    Ein steifer Hauptdarsteller, plumpe Gags und eine Geschichte, die nicht überrascht — lohnt es sich überhaupt, für Solo ins Kino zu gehen? Die Antwort ist: ja. Trotz aller Schwächen ist das Spin-off rasant inszeniert, kann mit verschmitzten Nebencharakteren überzeugen, und es geht ja auch nicht jeder Witz so daneben wie Han und Chewie unter der Dusche. Darüber hinaus ist es der erste Star Wars-Film seit Langem ohne Todestern, ohne Macht, ohne Weltraumschlachten, ohne Rebellion, kurz: Ohne die ganzen Altlasten, die das Franchise langsam erdrücken. Solo“ ist bodenständig und das Drehbuch von Jonathan Kasdan und Lawrence Kasdan findet kurzweilige Anekdoten, um die wichtigsten Hintergrunddetails zu Han Solo zu erklären. An diesem Punkt innerhalb der Star Wars-Geschichte kann man (leider) mehr nicht erwarten.

    Fazit: Ron Howards Solo: A Star Wars Story“ steht auf wackeligen Füßen. Stellenweise entgleitet dem Film die Tonalität. Als erster Star Wars“-Film seit Langem, der ohne Macht, ohne Todesstern und ohne Rebellion auskommt, ist Solo trotzdem ein erfrischender Ausflug in die weit, weit entfernte Galaxis. Kurzweilig, anekdotenreich, rasant — ein Spacewestern ohne Ambitionen, aber mit hohem Unterhaltungswert.

  4. Nach Avengers 3: Infinity War lässt aktuell Deadpool 2 die Kinokassen klingeln. Beide Filme drehen sich um Marvel-Helden, stammen aber von unterschiedlichen Filmstudios. Das könnte sich aber schon bald ändern und die X-Men zu den Avengers zurückkehren. Doch der Deal zwischen Disney und Fox könnte jetzt doch noch platzen, denn ein Konkurrent will mit einer höheren Summe das Duell der Giganten für sich entscheiden.

    Disney kann bei seinen Marvel-Filmen auf zahlreiche Superhelden zurückgreifen. Auf die X-Men und die Fantastic Four muss das Marvel Cinematic Universe (MCU) allerdings verzichten, denn die Filmrechte an diesen Helden besitzt das Filmstudio 20th Century Fox. Disney beabsichtigt aber, dessen Mutterkonzern 21th Century Fox zu kaufen. Damit würde Disney nicht nur die X-Men und Fantastic Four, sondern auch die Rechte an der Avatar-Reihe, Die Simpsons, dem Alien-Franchise und vielen mehr besitzen.

    Im Dezember 2017 einigten sich Disney und 21th Century Fox tatsächlich: Für die Summe von 52,4 Milliarden US-Dollar soll der Mega-Deal abgewickelt werden. Noch sind einige Hürden zu nehmen, bevor die X-Men um Wolverine und Co. das MCU erweitern können. Die Aktionäre beider Firmen müssen dem Kauf beziehungsweise Verkauf zustimmen, zusätzlich muss die US-Kartellbehörde ihre Zusage geben. Neben diesen Stolpersteinen könnte auch eine neue Entwicklung den Traum der Marvel-Fans zerstören. Denn Comcast, der größte Kabelnetzbetreiber der USA, will Disney tatsächlich überbieten.

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    Comcast will Disney mit 60 Milliarden US-Dollar überbieten

    Bereits im Herbst, als sich der Verkauf von Fox anbahnte, bot Comcast mit. Die Verantwortlichen von Fox um Rubert Murdoch entschieden sich damals aber für Disney. Bevor der Deal tatsächlich in trockenen Tüchern ist, will Comcast jetzt nachlegen. Laut Deadline ist der Mediengigant bereit, um die 60 Milliarden US-Dollar zu bieten.

    Sollte dieses Angebot bei Fox eingehen, ist nicht abzusehen, wie sich die Lage entwickelt. Fox kann theoretisch aus dem Vertrag mit Disney aussteigen, müsste in diesem Fall aber bereits eine Kompensation von 1,52 Milliarden US-Dollar zahlen. Sollte Fox tatsächlich mit Comcast liebäugeln, könnte Disney natürlich sein Angebot ebenfalls erhöhen. Allerdings ist fraglich, ob sich das Haus mit der Maus auf ein Wettbieten einlässt.

    Noch hat Comcast sein Angebot nicht unterbreitet. Entsprechende Schritte werden laut einer offiziellen Stellungnahme aber aktuell vorbereitet. Darüber hinaus plant Comcast 31 Milliarden US-Dollar für den Pay-TV-Sender Sky zu bieten. Damit würden sich die Schulden von Comcast jedoch auf gut 164 Milliarden US-Dollar steigern. Ob all diese ambitionierten Pläne also Wirklichkeit werden oder ob sich die Marvel-Fans auf die Rückkehr der X-Men freuen dürfen, bleibt abzuwarten.

  5. Seit vergangenem Donnerstag läuft Deadpool 2 in den Kinos, der erneut in gewohnter Manier derbe Sprüche und fiese Witze austeilt. Aufgrund des Erfolgs des ersten Teils konnten die Macher auf ein deutlich höheres Budget zurückgreifen und offensichtlich größeres Starpotenzial anlocken. Ein Hollywood-Star gab sich beispielsweise in einer kleinen Szene die Ehre, unbemerkt von den meisten Zuschauern.

    Achtung: Es folgen Spoiler für Deadpool 2!

    Eine der größten Überraschungen in Deadpool 2 dürfte zweifelsfrei die Szene mit der X-Force sein. Nicht nur, dass fast alle Superhelden (und Peter) von der bunt zusammengewürfelten Truppe ein unschönes Ende finden: Mitten unter ihnen versteckte sich Hollywood-Star Brad Pitt!

    Der war eigentlich für die Rolle von Cable im Gespräch, die letztlich aber an Josh Brolin ging. Als Vanisher sahen wir Brad Pitt dann aber doch kurz, nachdem dieser mit einer Hochspannungsleitung Kontakt aufnahm. Um diesen Cameo geht es uns an dieser Stelle aber nicht. Denn ein anderer Hollywood-Star war ebenfalls in Deadpool 2 zu sehen, wobei dies viele wohl verpasst haben: Matt Damon.

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    Weiterer Hollywood-Star versteckte sich neben Matt Damon in Deadpool 2

    Wenn Cable aus der Zukunft in unsere Zeit reist, ist die Anspielung auf Terminator kaum zu übersehen. Der Mutant stolpert dabei über zwei Hinterwäldler und einer davon wird tatsächlich von Matt Damon gespielt. Sein Charaktername lautet Redneck #1 beziehungsweise Dickie Greenleaf, wie ihr IMDB entnehmen könnt. Der Hollywood-Star versteckt sich in dieser kurzen Szene unter einer Perücke, einem Hut, Make-Up und hat zusätzlich einen falschen Bauch. Bereits in Thor 3 Tag der Entscheidung war Matt Damon für einen kurzen Cameo zu haben. Dort spielte er einen Schauspieler aus Asgard, der in einem Theaterstück als Loki zu sehen war.

    Der Mann neben Matt Damon in Deadpool 2 ist übrigens auch kein Unbekannter. Redneck #2 oder Luke wird nämlich von Alan Tudyk gespielt. Der Schauspieler ist vor allem durch Firefly Aufbruch der Serenity, Ritter aus Leidenschaft und Tucker Dale vs Evil bekannt. Wenn ihr also Deadpool 2 das nächste Mal seht, wisst ihr jetzt, wonach ihr Ausschau halten solltet.

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