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Was macht Quentin Tarantino im U-Bahnhof?

on Mittwoch, 24 Februar 2016.

Was macht Quentin Tarantino im U-Bahnhof?
©Tarantino_Schoeller

Der Lette Verein Berlin zeigt zum 150. Jubiläum Fotografien im U-Bahnhof Viktoria-Luise-Platz. Vor 150 Jahren wurde der Grundstein für den Lette Verein Berlin gelegt. Rund 130 Jahre später lernte Martin Schoeller hier das Fotografieren. 

Er hat den Kult-Regisseur Quentin Tarantino in eine Zwangsjacke gesteckt und das Foto dazu hängt ab dem 27. Februar 2016 an den Gleisen, denn an diesem Tag feiert der Lette Verein Berlin sein 150. Jubiläum.

Die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, wird die Ausstellung „Sozialfiguren der Gegenwart“ im U-Bahnhof am 27. Februar 2016 um 11 Uhr am Viktoria-Luise-Platz eröffnen. Also an der Station, die viele der fast 900 Schüler_innen täglich anfahren, um ihre Berufsausbildung im Lette Verein Berlin zu absolvieren.

„Den Bezirk und den Lette Verein verbindet eine lange Freundschaft und wir kooperieren sehr gut miteinander. So war es für mich überhaupt keine Frage, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserer Wirtschaftsförderung hatte zur Folge, dass die Absolvent_innen der Bereiche Fotodesign, Modedesign und Grafikdesign gemeinsam auf dem Schindler Campus ihre Abschlussarbeiten präsentieren und das nicht nur einmal.
Im letzten Jahr wurde als weitere Steigerung das erste Mal dort der Lette Design Award verliehen. Außerdem sind wir mit der Jury Sitzung unseres Green Buddy Award mittlerweile direkt in den Lette Verein gezogen.
Der Lette Verein hat nicht nur einen besonderen Stellenwert für den Bezirk. Ich würde so weit gehen, dass er einen besonderen Stellenwert für Berlin und darüber hinaus hat.
Berühmte Absolventen wie Martin Schoeller zählen mittlerweile zu den bekanntesten Fotografen der USA oder Nils Brandt von der Werbeagentur Heymann und Erfinder der BSR-Kampagne „We kehr for you“, tragen die Botschaft der exzellenten Ausbildung quasi in die Welt hinaus. Aber auch die anderen Sparten, die mehr im Verborgenen wirken, zeichnen sich durch hohe Qualität aus und dem Versprechen, einen gut bezahlten Job zu ergattern. Für mich als Bezirksbürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin ist das Thema Ausbildung und Übergang Schule / Beruf natürlich von besonderer Bedeutung und der Lette Verein ein unverzichtbarer Bestandteil der Berufslandschaft. Ich bin gespannt, wo die Reise hingeht und wie sich der Lette-Verein weiter entwickeln wird“, so Schöttler.

Am 27. Februar 1866 gründete Wilhelm Adolf Lette den „Verein zur Förderung der
Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts“. Unter der Leitung seiner Tochter,
Anna Schepeler-Lette, wurde aus dem Verein schnell ein über die Grenzen Berlins hinaus renommierter Schulträger. Sie gründete 1890 die Photographische Lehranstalt, aus der sich bereits ein Jahr später der Ausbildungsgang Metallographie entwickelte.

2016 feiert der Lette Verein Berlin sein 150. Jubiläum mit 10 vollschulischen Berufsausbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel in Chemie/Biologie, Ernährung und Versorgung, Fotografie, Grafik, Medieninformatik, Metallographie, Mode, MTA Labor, MTA Radiologie und PTA.

In der Ausstellung „Sozialfiguren der Gegenwart“ werden Arbeiten von Absolventinnen und Absolventen der fotografischen Ausbildung des Lette Vereins der zurückliegenden 30 Jahre gezeigt.
Dazu gehören: Uwe Düttmann, Alexander Gnädinger, Annette Hauschild, Olaf Heine, Meiko Herrmann, Vera Hofmann, Malte Jäger, Ali Kepenek, Boris Kralj, Felix Lammers, Thomas Lohr, Martin Schoeller, Gitta Seiler, Alfred Steffen, Simone Wallinger, Juliane Werner.

 

Mit freundlicher Unterstützung der BVG, der Draußenwerber, der Abteilung Bauwesen sowie der Unteren Denkmalschutzbehörde des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg.

Zu den Paten gehören:
Bezirk Tempelhof-Schöneberg
Delight Rental Services DRS
D’mage – Fine Art Prints
Dr. Arend Oetker
FOTOIMPEX
Foto Meyer
Hensel-Visit
Phase One
Rheinwerk Verlag
Schindler Deutschland AG & Co. KG

Autor:

KiezEuleBerlin

Bildergalerie

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